Yay Good Books

Yay, eine neue Rubrik! Wir wissen alle, wie toll Lesen ist und wie gut es uns tut (guckst du hier), und deswegen sind es definitiv gute Nachrichten, wenn schöne oder wichtige neue Bücher erscheinen. Also haben wir uns gedacht: Warum nicht hin und wieder mal eine besondere Perle hier vorstellen? Auf diese Idee gebracht hat uns ein wundervolles Buch, von dem wir denken, dass es ganz viele Leser und Leserinnen erreichen sollte: Das rote Adressbuch von Sofia Lundberg. Es geht um die 96-jährige Doris, die alleine in ihrem Apartment in Stockholm lebt. Die einzigen Besucher, die sie bekommt, sind die Damen vom Pflegedienst, und die einzige Verwandte, die ihr geblieben ist, ist Jenny, ihre Großnichte auf der anderen Seite des Atlantiks. Für sie beginnt Doris eines Tages ihre Geschichte aufzuschreiben, und zwar anhand der Einträge in ihrem roten Adressbuch, das ihr Vater ihr 1928 geschenkt hat, und in dem sie seither alle wichtigen Menschen eingetragen hat, die ihr in ihrem Leben begegnet sind. Und so reist man beim Lesen mit Doris durch ihre Erinnerungen – von Stockholm über Paris und New York bis England und schließlich zurück nach Schweden. Natürlich trifft Doris dabei auch die Liebe ihres Lebens … Und spätestens das Ende des Buches rührt wirklich zu Tränen. Aber der Roman bietet mehr als pures Lesevergnügen, denn er löst auch noch etwas aus. Nämlich dass man sofort zu seinem Opa oder seiner Tante oder seinen Eltern gehen will, und sie bitten möchte, von ihrem Leben zu erzählen. So schön!! Hier noch ein Brief der Autorin – allein der liest sich schon ganz toll – und eine Leseprobe. Viel Vergnügen!

 

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