Einfach mal beim Telefonieren die Welt verbessern

Nach einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne erobert seit diesem Monat ein Mobilfunkanbieter mit neuem Geschäftsmodell den deutschen Markt: goood bietet günstige Mobilfunkpakete mit sozialem Mehrwert. Zehn Prozent des goood-Paketpreises gehen nämlich an gemeinnützige Zwecke. Das Neue dabei: Die KundInnen wählen selbst aus, welche Organisationen sie unterstützen möchten. Und zur Auswahl stehen bereits jetzt über 150 unterschiedliche Projekte aus sechs Kategorien, die man mit seiner monatlichen Spende unterstützen kann. Genutzt wird dafür das Netz von O2/Telefónica, über schlechten Empfang braucht ihr euch also keine Sorgen zu machen. We like!!

 

Yay Good Food!

In Köln hat gerade „The Good Food“ eröffnet, Deutschlands erster Laden für aussortierte Lebensmittel. Hier wird, wie unsere rasende Vor-Ort-Gastreporterin Nicole so schön sagt, „sympathisch hutzeliges Obst und Gemüse verkauft, das nicht schön, aber trotzdem lecker ist“. Alle Lebensmittel, die man in der Venloer Str. 414 findet, wurden in Kooperation mit Bauern und Produzenten vor dem Müll gerettet. Die Preise laufen nach Motto: Zahl, was es dir wert ist. Gegen Lebensmittelverschwendung und für Liebe auf den zweiten Blick!

© Nicole Willuhn

Flüchtlinge finden Weg aus dem Dschungel der deutschen Bürokratie #Bureaucrazy

Wie kann man das Leben von Neuankömmlingen in Deutschland besser machen? Das fragten sich ein paar junge Männer aus Syrien – und hatten eine geniale Idee: Sie entwickeln Bureaucrazy, eine App, die das ganze komplizierte Bürokratiegedöns leichter machen soll. Vor allem sollen Übersetzungen und Erklärungen geboten werden, die man zum Beispiel im Jobcenter und auf den Bürgerämtern braucht. Natürlich werden auch deren Standorte angezeigt. So soll die App – zusammen mit der dazugehörigen Website – im wörtlichen und im übertragenen Sinne Orientierung im Dschungel der deutschen Bürokratie bieten. We like!

Mehr bei Zeit online.

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Das beste Bett der Welt! #kiezbett

Wie man sich bettet, so liegt man. Sagt mein Vater immer. Für alle, die sich nicht nur möglichst bequem betten wollen, sondern auch quasi im Schlaf noch Gutes tun wollen, haben wir gute Nachrichten: Das geht vielleicht bald. Und zwar mit dem Kiezbett. Das ist nämlich nachhaltig, sozial und fair produziert. Mit jedem verkauften Bett werden kleine lokale Betriebe unterstützt, ein Anteil des Erlöses geht an ein konkretes Naturschutz- und Inklusionsprojekt, und für jedes Bett pflanzen die Macher vier Baumsetzlinge zur Erhaltung der lokalen Wälder. Und: Das Bett sieht nicht nur wirklich stylish aus, es quietscht auch nicht. Damit nicht nur du ruhig schlafen kannst, sondern auch deine Nachbarn. Also los zum Crowdfunding!

Photo Credit: @juhoools

Photo Credit: @juhoools

„Es geht eben doch.“

In einigen Edeka-Filialen in Baden-Württemberg kann man sich Käse, Wurst und Co. jetzt gleich in die eigene Tupperdose legen lassen. Filialbetreiber Dieter Hieber möchte damit dem Verpackungsmüll den Kampf ansagen und hofft, dass sich auch andere Supermärkte eine Scheibe abschneiden. Hieber: „Alle sagen nämlich immer: Das geht nicht. Und ich wollte ihnen zeigen: Es geht eben doch.“

Mehr bei Utopia.

dm verzichtet auf Plastiktüten

Beim Drogeriemarkt dm gibt es jetzt in vielen Filialen keine kostenlosen Plastiktüten mehr: Es ist den einzelnen Läden seit einem zentralen Beschluss selbst überlassen, die Tüten anzubieten. Zugunsten der Umwelt verzichten viele Märkte darauf und stoßen damit auf positive Resonanz der Kunden. Und mal ehrlich, die waren eh immer zu klein.

Mehr bei der WAZ.

Heizen wird billiger

Laut bundesweitem Heizspiegel 2014 werden die Heizkosten des laufenden Jahres deutlich günstiger ausfallen. Mieter können mit Rückzahlungen zwischen 40 und 240 Euro rechnen – je nach Wohnungsgröße und je nachdem, ob mit Gas, Fernwärme oder Heizöl geheizt wird. Verantwortlich dafür zeichnen die gesunkenen Heizölpreise und das milde Wetter Anfang des Jahres.

Mehr bei Spiegel Online.

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