Die Umwelt schonen – ohne viel Aufwand

Gute Nachrichten: Jeder von uns kann viele kleine Dinge tun, die helfen, die Umwelt zu schonen (zum Beispiel unnötigen Plastikmüll reduzieren) – und das ganz ohne große Anstrengung oder Kosten. Hier kommen ein paar Ideen, die wir im Alltag für uns entdeckt haben:

1. Umweltfreundliche Wattestäbchen

Die gibt es zum Beispiel bei dm. Sie sind aus reiner Bio-Baumwollwatte, hygienisch und besonders sanft. Der umweltfreundliche Papierschaft besteht aus zertifiziertem FSC-Papier. Wir benutzen sie seit Jahren und finden sie sogar noch besser als die Plastikteile, weil sie uns stabiler erscheinen.

2. Beim Einkauf auf Plastiktüten verzichten

Okay, das ist kein neuer Trick, aber man kann nicht oft genug darauf hinweisen: Wer immer einen kleinen Jutebeutel oder eine faltbare Einkaufstasche (die sind echt mini) dabei hat, braucht keine Tüten mehr. Außerdem auch beim Obst- und Gemüseeinkauf drauf achten: Müssen die Äpfel oder Tomaten wirklich in eine Plastiktüte?

3. Leere Behälter und Verpackungen weiterverwenden

Klar, manches lässt sich nicht gut vermeiden, und auf einiges möchte man auch einfach nicht verzichten. Aber überlegt einfach mal, ob ihr Dinge aus Plastik noch nutzen könnt, bevor ihr sie wegschmeißt. Wir nutzen zum Beispiel die Tüten, in denen online bestellte Klamotten geliefert werden, danach immer als Müllbeutel fürs Bad – so spart man an der Stelle die ein oder andere Tüte. Und auch Cremedosen etc. kann man danach prima weiterverwenden, z.B. als Aufbewahrung für Haarklammern.

4. Shampoobars und Duschseifen benutzen

Wir benutzen seit ein paar Monaten die Shampoobars von Nelumbo. Funktioniert großartig! Die Haare fühlen sich voluminöser an, sind gut kämmbar (auch ohne Pflegespülung) und werden nicht mehr so schnell fettig. Und vor allem verhindert man … genau: Plastikmüll. Das gleiche funktioniert natürlich auch mit Körperseifen (die normale Handseife ist nicht so gut für den ganzen Körper) statt Duschgel. Achtung: Shampoobars nicht mit Haarseife verwechseln, die kann etwas tricky sein, auch wenn manche drauf schwören.

5. Auf Einwegprodukte verzichten

Das muss man wohl nicht weiter erklären, aber es schadet nicht, es sich immer mal wieder ins Gedächtnis zu rufen und drauf zu achten, wo man noch was tun kann. Einwegrasierer? Braucht kein Mensch, zumindest nicht zuhause. Yoghurt? Gibt es auch in Mehrweggläsern. Smoothies: Entweder selbst machen oder auf Mehrwegflaschen achten. Kaffee: Den Coffee-to-go in den eigenen Becher füllen lassen – das geht inzwischen in sehr vielen Läden.

6. Strohhalme ablehnen

In supervielen Bars bekommt man automatisch einen Strohhalm in den Gin Tonic oder den Whiskey Sour gesteckt. Und ziemlich oft wird der dann ohnehin gleich wieder rausgenommen. Das kann man ganz einfach verhindern, indem man den Drink gleich ohne Strohhalm bestellt! Und für zuhause gibt es tolle Alternativlösungen, zum Beispiel aus Bambus.

7. Verpackungsfrei einkaufen

Leicht gesagt, aber auch wenn es immer mehr verpackungsfreie Supermärkte gibt, hat noch lange nicht jeder einen in der Nähe. Was aber gut geht, ist zum Beispiel einen größeren Vorrat an Nudeln oder Reis mitzunehmen, wenn man mal an einem vorbeikommt. Das hält dann je nachdem eine Weile an. Haben wir neulich so bei OHNE in München gemacht.

8. Öfter mal die Treppe nehmen

Das ist nicht nur gesund und macht einen schönen Hintern, es schont auch die Umwelt, weil der Strom für den Aufzug oder die Rolltreppe gespart wird. Und versucht doch auch mal, die KollegInnen auf der Arbeit dazu zu bringen, die drei Stockwerke in die Kantine zu laufen (wenigstens runter)! Bei uns hats ohne große Überzeugungsarbeit geklappt – einfach vorlaufen, das Rudel läuft hinterher 😉

9. Zahnbürsten aus Bambus

Über die umweltfreundlichen Zahnbürsten von Bambusliebe haben wir schon mal berichtet (guckst du hier). Eine tolle Alternative zu herkömmlichen Bürsten – aus nachhaltigen Rohstoffen!

10. Strom aus erneuerbaren Energien

Öko-Strom ist heutzutage sehr einfach und bei vielen Anbietern zu bekommen. Er ist zugegebenmaßen ein bisschen teurer als „normaler“ Strom, aber macht jetzt auch nicht arm 🙂 Informiert euch doch einfach mal bei Gelegenheit, zum Beispiel bei Verifox – es gibt auch oft Prämien für Neukunden, ihr könnt also eventuell sogar noch was sparen.Habt ihr noch mehr Ideen, was man auf einfache Art und Weise tun kann, um seinen persönlichen Teil zum Umweltschutz beizutragen? Kommentiert gerne hier oder unter unserem zugehörigen Facebookpost!

 

Bambusliebe: Schon beim Zähneputzen Gutes tun

Yay Good Food!

In Köln hat gerade „The Good Food“ eröffnet, Deutschlands erster Laden für aussortierte Lebensmittel. Hier wird, wie unsere rasende Vor-Ort-Gastreporterin Nicole so schön sagt, „sympathisch hutzeliges Obst und Gemüse verkauft, das nicht schön, aber trotzdem lecker ist“. Alle Lebensmittel, die man in der Venloer Str. 414 findet, wurden in Kooperation mit Bauern und Produzenten vor dem Müll gerettet. Die Preise laufen nach Motto: Zahl, was es dir wert ist. Gegen Lebensmittelverschwendung und für Liebe auf den zweiten Blick!

© Nicole Willuhn

Plastikfreies Delhi

Wenn man mal in Indiens Hauptstadt Neu Delhi war, weiß man: Die wunderschöne Stadt hat leider definitiv ein großes Müllproblem. Doch nun wird mit einem entscheidenden Gesetz dagegen angegangen – seit dem 01. Januar dieses Jahres gilt im ganzen Regierungsbezirk von Neu Delhi ein Einweg-Kunststoff-Verbot. Schon 2012 verbannte man dort Plastiktüten, mit diesem neuen Erlass wird ein weiterer Schritt für die Umwelt und gegen die Vermüllung unternommen. Finden wir großartig und wollen sofort wieder hin!

Sternschnuppenregen über Deutschland

Jedes Jahr im Januar kreuzt unsere Erde einen aktiven Meteorschwarm: die Quadrantiden. Wenn dabei kleinste Teilchen in die Erdatmosphäre eintreten, entsteht ein Leuchteffekt. Seinen Höhepunkt hat die Sternschnuppenshow in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar, die besten Chancen auf gute Sicht hat man in Deutschland dieses Jahr gegen 18 Uhr. Also, zieht euch warm an, der Abendspaziergang heute könnte sich lohnen. Und vergesst nicht, euch etwas zu wünschen!

Ein Yay für 2016

Alle schimpfen auf 2016. Ja, auch wir manchmal. Aber: War das Jahr wirklich so schlimm? Ganz sicher nicht! Wenn ihr regelmäßig bei uns reinschaut, wisst ihr das eh. Es gab nämlich auch jede Menge gute Nachrichten. Und wenn man sich die mal anschaut, wird einem schnell klar: So schlecht war 2016 gar nicht. In diesem Sinne … Vorhang auf für die Highlights des Jahres!

  • 2016 wurde Bhutan das erste CO2-negative Land der Welt.
  • Nach jahrelangen Protesten stoppte Shell 2016 endlich seine Bohrungen in der Arktis.
  • Seit 2016 dürfen Supermärkte in Frankreich und Italien keine Lebensmittel mehr verschwenden.
  • 2016 konnte man erstmalig die schon von Albert Einstein beschriebenen Gravitationswellen nachweisen.
  • Die Europäische Union hat 2016 dem ersten weltweit verbindlichen Klimavertrag zugestimmt.
  • Seit 2016 sind Buckelwale und Riesenpandas nicht mehr vom Aussterben bedroht.
  • US-Präsident Obama hat 2016 vor Hawaii das größte Meeresschutzgebiet der Welt ausgewiesen.
  • Seit 2016 besetzt in Australien erstmals eine Ureinwohnerin einen Sitz im nationalen Parlament.
  • In San Francisco sind seit 2016 Styroporprodukte verboten.
  • Die Ozonschicht beginnt seit 2016 langsam, aber sicher zu heilen.
  • In allen Ländern Westeuropas gibt es seit 2016 eine rechtliche Grundlage für homosexuelle Partnerschaften.
  • Seit 2016 gibt es in Deutschland mehr verpackungsfreie Supermärkte denn je.
  • Der Discounter Penny verbannte 2016 komplett die Plastiktüte aus seinen Filialen.
  • In Kopenhagen gab es 2016 erstmals mehr Fahrräder als Autos.
  • Laut Glücksatlas war die Lebenszufriedenheit in Deutschland 2016 so hoch wie seit 10 Jahren nicht mehr.
  • Leonardo DiCaprio hat 2016 endlich einen Oscar bekommen!

Noch viel mehr gute Nachrichten aus diesem Jahr findet ihr zum Beispiel auf unserer Facebook-Seite. Also, her mit dem Konfetti, lasst uns 2016 würdevoll verabschieden und in guter Erinnerung behalten. Denn alles in allem war es doch auch ein geiles Jahr.

„Es geht eben doch.“

In einigen Edeka-Filialen in Baden-Württemberg kann man sich Käse, Wurst und Co. jetzt gleich in die eigene Tupperdose legen lassen. Filialbetreiber Dieter Hieber möchte damit dem Verpackungsmüll den Kampf ansagen und hofft, dass sich auch andere Supermärkte eine Scheibe abschneiden. Hieber: „Alle sagen nämlich immer: Das geht nicht. Und ich wollte ihnen zeigen: Es geht eben doch.“

Mehr bei Utopia.

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